Traumatherapie Ferenczy in Hamburg Winterhude

Zurück in die Zukunft

Traumatherapie mit der EMDR-Methode

Als wären Sie noch mittendrin. Eigentlich möchten Sie nicht mehr daran denken, nicht davon träumen und nicht immer wieder von schrecklichen Bildern und anderen belastenden Eindrücken überflutet werden. Sie sind voller Unruhe, ungewöhnlich ängstlich, reizbar und bedrückt oder wie betäubt, fast als wären Sie plötzlich ein anderer Mensch geworden. Und am liebsten möchten Sie das Geschehene so schnell wie möglich vergessen.

Wie behandelt man eine Belastungsstörung?

Es mag für Sie zunächst schwer vorstellbar sein, sich erneut mit Ihren äußerst schmerzhaften Erinnerungen zu konfrontieren. Dennoch steht das kontrollierte ganzheitliche Wiedererleben des traumatischen Ereignisses im geschützten therapeutischen Rahmen im Zentrum der Therapie mit der EMDR-Methode. Das wissenschaftlich gut untersuchte Verfahren gilt als besonders hilfreiche und vergleichsweise schonende Methode für die Traumatherapie. EMDR steht für Eye Movement Desensitization Reprocessing und wurde um 1997 in den USA von Francine Shapiro entwickelt. Begleitend zur Traumakonfrontation mit der EMDR-Methode werden imaginative und kognitiv- verhaltenstherapeutische Verfahren angewendet.

Therapiephasen

Voraussetzung für die Traumabewältigung ist die Herstellung von äußerer und innerer Sicherheit. Nach einer ersten Stabilisierungsphase werden Sie im Konfrontationsprozess ermutigt, sich das belastende Erlebnis noch einmal vorzustellen, dabei ganz bewusst Ihre heutige Reaktion auf das Ereignis wahrzunehmen und anschließend darüber zu berichten.

Erfahrungsgemäß reduzieren sich nach einigen Sitzungen die Symptome der Verarbeitungsstörung. Belastende Gefühle, Körperreaktionen, ungünstige Bewertungen und Vermeidungsverhalten klingen bei den meisten Menschen schließlich ganz ab. „Es hat sich etwas geordnet“ oder „ein Knoten ist geplatzt“, berichten viele Betroffene am Ende der Konfrontation. Nun beginnt die Abschlussphase der Therapie, in der das Erlebnis in Ihre individuelle Lebenswirklichkeit integriert wird.

Wodurch können posttraumatische Belastungsstörungen entstehen?

Eine akute Belastungsreaktion oder posttraumatische Belastungsstörung kann sich nach Erfahrung oder Beobachtung von äußerst belastenden oder lebensbedrohlichen Ereignissen entwickeln.

In Berufen mit helfenden Tätigkeiten oder Arbeitsfeldern, in denen es gewaltsame Situationen gibt, können Belastungsstörungen auftreten:

  • Notfallhelfer, medizinische Einsatzkräfte,
  • Polizisten,
  • Feuerwehrleute,
  • Journalisten,
  • Bankangestellte,
  • Taxi- und Busfahrer,
  • Soldaten.

Opfer oder Zeugen von Gewalterfahrungen benötigen manchmal Unterstützung bei der Verarbeitung ihrer Erlebnisse nach:      

  • Straftaten, Überfällen, sexueller Gewalt,
  • Verkehrs- und Berufsunfällen,
  • Krieg und Verfolgung.

Lebensverändernde Ereignisse können ebenfalls traumatische Störungen hervorrufen:

  • Unglücksfälle,
  • Schicksalsschläge,
  • Naturkatastrophen.

Auch bei anderen Störungen kann die EMDR- Methode in Kombination mit Verhaltenstherapie hilfreich sein:

  • Angsterkrankungen, Panikstörungen
  • Anpassungsstörungen,
  • Prüfungsangst,
  • Lampenfieber.

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